- Rédactrice en chef adjointe

Mit Musik für mehr Solidarität


mardi 31 janvier 2017
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Zum Start ins Jahr 2017 hat das Deutsch-Französische Jugendwerk in Berlin und Paris ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe organisiert. Auf dem Programm standen bekannte Künstler wie Culcha Candela, Isolation Berlin oder Bagarre.


© Prisca Martaguet















"Wir leben in einer bewegten Zeit", so Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks bei der Eröffnung des Benefizkonzerts in Paris. Gerade jetzt müsse man sich für ein zusammengeschweißtes Europa stark machen, das sich als Ort des Friedens, der Freiheit und des Schutzes der Menschenrechte auszeichnet. Deutschland und Frankreich komme dabei eine wichtige Rolle zu.

Wie Generalsekretärin Béatrice Angrand betonte, war die Reaktion auf den Flüchtlingsstrom, der in den vergangenen zwei Jahren in Europa angekommen ist, auf beiden Seiten des Rheins sehr unterschiedlich. Vor diesem Hintergrund müsse man nach gemeinsamen Lösungen suchen und voneinander lernen. Diesen Prozess möchte das DFJW, dessen zahlreiche Partnerorganisationen sich bereits konkret vor Ort engagieren, verstärkt unterstützten.

Mit den beiden Benefizkonzerten, die am 24. Januar in Berlin und am 26. Januar in Paris stattgefunden haben, wollte das DFJW daher die Jugend beider Länder für Toleranz und friedlichen Dialog sensibilisieren und dazu zu ermutigen, sich im Bereich der Flüchtlingshilfe zu engagieren. 

Schon die Auswahl der Künstler stand im Zeichen der Multikulturalität. Die Bühnen der Hauptstädte rockten unter anderem die Berliner Band Culcha Candela, deren Mitglieder Wurzeln in Polen, Kolumbien, Uganda und Südkorea haben, die Pariser Gruppe Bagarre sowie der senegalesische Sänger Faada Freddy.

Der gesamte Erlös des Konzerts ging auf deutscher Seite an den Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und auf französischer Seite an die Initiativen Emmaüs solidarité und das Centre d'action sociale protestant.

Für die kommenden drei Jahre hat sich das DFJW zur Aufgabe gemacht, sich verstärkt an junge Menschen zu richten, die bisher nicht die Möglichkeit hatten an Mobilitätsprogrammen teilzunehmen und andere Jugendliche außerhalb ihres Viertels, ihrer Stadt oder ihres Landes zu treffen.
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